Kalkutta ist für mich eine Stadt der Gegensätze. Als Metropole mit 4,5 Millionen Einwohnern ist es die siebt-größte Stadt Indiens. Spreche ich von Gegensätzen, so meine ich in diesem Fall nicht den Kontrast zwischen arm und reich, wie man zunächst vermuten mag. Es ist der Kontrast zwischen laut und leise: Trotz des geschäftigen Trubels finde ich immer wieder ruhige und besinnliche Orte.

Mich begeistert die offene Mentalität der Einwohner. Sie begegnen mir und meiner Kamera mit Neugierde und lassen sich gerne fotografieren. Die Stadt und ihre Menschen geben mir damit die Gelegenheit, intensive Momente festzuhalten.

Ein Auftrag der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) gab mir die Möglichkeit, Indien von Jabalpur bis Banglore, von Madhya Pradesh über Maharashtra bis nach Karnataka kennenzulernen.
Im Rahmen meiner Arbeit portraitierte ich Bauern und Arbeiter in ländlichen Gebieten. Das Ergebnis dokumentiert die Intensität der Farben, die Vielfalt der Landschaften und die ausdrucksstarken Menschen auf dem Land.

Meine zwei Reisen in ein und dasselbe Land konnten gegensätzlicher kaum sein, so dass sich der Titel „2wei Gesichter Indiens“ regelrecht aufdrängte.

Die Wanderausstellung "zwei Gesichter eines Landes" war bereits zu sehen:

 

kleine Rathaus Galerie Odenthal,

ABF - Hannover in kooperation mit der Pfoto+Adventure